Scrap Quilt I – “Wild Stripes”

So, ihr Lieben, jetzt geht’s richtig los mit den Scrap Quilts. Und ich muß gestehen, für mich ist das auch eine Premiere. Zum einen habe ich noch nie einen Scrap Quilt genäht (daher wahrscheinlich auch der unglaublich große Berg an Stoffresten), zum anderen bin ich eigentlich der Typ, der sich penibel an Anleitungen hält. So ganz ohne Anleitung zu arbeiten – Freestyle, quasi – ist für mich schon etwas Besonderes. Aber los geht’s!

Ihr erinnert Euch an den groben “Plan”, den ich letzte Woche gepostet hatte? Die einzige Vorgabe war: wir nähen Streifen und versuchen, die einigermaßen farblich zu sortieren. Ich bin also hingegangen und habe meinen Stoffberg sortiert. Erst habe ich alles, was man als Streifen bezeichnen kann, aussortiert und habe anschließend diesen neuen Berg nach Farben sortiert. Erstmal nur ganz grob in Weiß/Grau/Schwarz, Beige, Gelb, Pfirsich, Rot/Pink, Grün und Blau/Türkis.

Spannend fand ich an dieser Stelle, dass ich von ganz unerwarteten Farben viel mehr habe, als von solchen, die ich als “Lieblingsfarbe” bezeichnen würde.

Ich habe mir den kleinen Haufen mit den weißen, schwarzen und grauen Stoffen vorgenommen und geguckt, was eine brauchbare Länge für die Streifen wäre. Die meisten Stücke waren 6″ lang, also habe ich das als Anhaltspunkt genommen und bin mit dem Rollschneider losgedüst. Alles auf 6″ Länge und zwischen 1½” und 2½” Breite. Die Abwechslung mit den verschiedenen Breiten finde ich gut, weil die Decke so noch “zufälliger” aussieht und man auch noch mehr Reste verarbeiten kann. Vereinzelt habe ich auch Streifen mit nur 1″ Breite dazwischen, aber die sind nachher schon ganz schön schmal. Und man darf nicht vergessen, dass die Nahtzugaben ja auch ganz schön dick auftragen. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass die Streifen in sich gerade sind, damit ich später, wenn die waagerechten Reihen genäht sind, keinen Ärger mit Bögen und Kurven habe ;-)

 

Dann geht’s ans Zusammennähen, schön Streifen an Streifen. Die Nahtzugabe ist im Grunde egal, aber ich bin bei den üblichen ¼” geblieben und habe anschließend die Nahtzugaben alle in eine Richtung gebügelt. Ich habe mir vorher überlegt, dass eine Breite von etwa 1,30m ganz gut wäre, also habe ich zwischendurch immer wieder das Maßband rausgeholt, nachgemessen – und dann doch noch mal nen halben Meter drangenäht ;-)

Ich habe übrigens bei den Reihen auch die Länge der Streifen variiert. Zwischen 5″ und 8″ ist da im Moment alles dabei. 5″ einfach deswegen, weil doch einige Reste aus Charm Packs mit dabei waren und die sind nun mal nicht größer.

Die ersten drei Reihen hatte ich relativ schnell fertig genäht und habe mich dann an den vierten gemacht, der bis dahinaus diversen Lachs-, Pfirsich-, Rosa- und Pink-Tönen bestand, sogar ein bißchen Lila hatte sich dazwischen gemogelt. Zum einen war ich mit der Farb-Kombi überhaupt nicht glücklich, zum anderen hab ich schnell gemerkt, dass ich für eine Reihe viel zu viele schöne Stoffe habe. Dazu kommt, dass ich eine Quilt-Länge von mindestes 1,60m anpeile, und da ich die einzelnen Reihen niedriger machen muß als ursprünglich geplant, müssen einfach mehr Reihen her! Wie es im Moment aussieht, wird es eine Pfirsich-farbene Reihe, eine pinke, eine lilane und eine rote Reihe geben, mehr kann ich noch nicht sagen. Das hier ist der Stand der Dinge, ich finde das schon mal sehr vielversprechend:

Was denkt Ihr? Wie ist bei Euch der Stand der Dinge? Habt Ihr schon angefangen? ;-)

Nicht vergessen, wenn Ihr Eure Projekte auf Instagram postet, nutzt das Stichwort

#SerendipityScrapQuilt

damit wir nichts verpassen!

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